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Messestand Spiele

Ideen für mehr Interaktion und Gesprächseinstiege

Ein guter Messestand fällt aus der Entfernung auf. Entscheidend ist aber, was passiert, wenn Besucher:innen näher kommen. Genau hier können Spiele einen Unterschied machen: Sie geben Menschen einen konkreten Grund, stehen zu bleiben, etwas auszuprobieren und mit deinem Team ins Gespräch zu kommen.

Dabei muss ein Messespiel weder kompliziert noch besonders lang sein. Häufig funktionieren einfache Formate am besten, solange sie zu deinem Stand, deiner Zielgruppe und deinem Messeziel passen.

Dieser Beitrag ist deshalb bewusst als Ideensammlung gedacht. Möchtest du tiefer in Strategie, Leadgenerierung und die Planung einer ganzen Messeaktion einsteigen, findest du mehr auf unserer Seite zu interaktiven Messeständen.

TL;DR

  • Acht Spiele für den Messestand stehen zur Wahl: Quiz, Reaktionsspiel, digitales Glücksrad, Memory, Geschicklichkeitsspiel, Multiplayer-Challenge, Produkt-Check und Smartphone-Game auf großem Screen.
  • Lege zuerst dein Messeziel fest und wähle dann das Spiel: ein Quiz für Wissen, ein Glücksrad für Give-aways, einen Produkt-Check für Produkte, die du erklären musst.
  • Fläche und Eingabegerät entscheiden mit: Ein Touchscreen braucht wenig Platz, ein großer Screen fällt aus mehreren Metern Entfernung auf.
  • Frag erst nach dem Spiel nach Kontaktdaten. Ein Formular vor dem Spiel erhöht die Hürde zum Mitmachen.
  • Für einen kleinen Stand mit wenig Laufkundschaft oder eine einmalige Messe kann ein einfaches analoges Spiel reichen.

Welche Spiele eignen sich für den Messestand?

Quiz: Ein Quiz eignet sich besonders, wenn deine Produkte, Fachwissen oder Inhalte aus deinem Unternehmen Teil des Spiels sein sollen. Wenige Fragen reichen oft aus. Ein Ergebnis oder kleiner Gewinn schafft einen natürlichen Abschluss.

Reaktionsspiel: Eine kurze Challenge mit Buzzer, Touchscreen oder Smartphone ist schnell verstanden und eignet sich gut, wenn an deinem Stand viel los ist. Highscores schaffen zusätzlich Wettbewerb und können über den Messetag hinweg sichtbar bleiben.

Digitales Glücksrad: Das Glücksrad ist besonders einfach zugänglich und eignet sich für Promotions, Give-aways oder Sofortgewinne. Der Schwerpunkt liegt weniger auf Wissensvermittlung und mehr auf einer schnellen Aktion am Stand.

Memory: In ein digitales Memory kannst du Produkte, Motive oder Themen deiner Marke einbauen. So entsteht ein einfaches Spielprinzip, bei dem deine Inhalte selbst Teil des Spiels werden.

Geschicklichkeitsspiel: Ein individuell gestaltetes Mini-Game kann dein Produkt, deine Branche oder deine Markenwelt spielerisch übersetzen. Gerade auf größeren Screens wirst du damit zusätzlich für vorbeilaufende Messebesucher:innen sichtbar.

Multiplayer-Challenge: Zwei oder mehr Personen treten direkt gegeneinander an. Das eignet sich gut, wenn an deinem Stand mehr Dynamik entstehen soll und das Spiel auch für Zuschauer:innen interessant sein soll.

Interaktiver Produkt-Check: Nicht jede Aktion an deinem Stand muss ein klassisches Spiel sein. Ein kurzer Check mit Fragen und persönlichem Ergebnis kann deine Besucher:innen zu passenden Produkten, Themen oder Gesprächsangeboten führen.

Smartphone-Game auf großem Screen: Das eigene Smartphone wird zur Steuerung, während das Spiel auf einer LED-Wand oder einem großen Display läuft. Dadurch wird die Aktion auch für Menschen sichtbar, die gerade nicht selbst spielen.

Welches Messestand-Spiel passt zu welchem Ziel?

Ein Glücksrad ist nicht automatisch besser als ein Quiz und ein aufwendiges Game nicht automatisch stärker als eine einfache Challenge. Welches Spielprinzip passt, ergibt sich aus deinem Ziel.

Willst du möglichst viele Besucher:innen unkompliziert zum Mitmachen bringen, sind kurze Formate mit wenigen Schritten sinnvoll. Willst du Wissen vermitteln, bietet sich ein Quiz an. Soll das Spiel vor allem den Einstieg in ein Gespräch erleichtern, kann eine einfache Challenge reichen. Musst du dein Produkt erklären, kann ein interaktiver Check sinnvoller sein als ein klassisches Game.

Auch deine verfügbare Fläche spielt eine Rolle. Ein Touchscreen benötigt wenig Platz und funktioniert als kompakte Station zum Mitmachen. Ein Buzzer macht das Spielen physischer. Ein großer Screen sorgt dafür, dass das Spiel aus mehreren Metern Entfernung wahrgenommen wird. Und über das Smartphone können Besucher:innen mitmachen, ohne dass du für jede Person ein eigenes Eingabegerät bereitstellen musst.

Wie viel Platz und welche Technik braucht ein Spiel am Messestand?

Ein digitales Spiel am Messestand braucht ein Eingabegerät und meist einen Screen, und diese beiden bestimmen, wie viel Platz du einplanst. Die Tabelle zeigt für jede der acht Ideen, wann sie passt und was sie an Fläche und Eingabegerät braucht.

Spiel Passt, wenn du … Fläche und Eingabe
Quiz Wissen zu Produkten oder zum Unternehmen vermitteln willst Wenig Platz: ein Tablet am Stand oder das Smartphone der Besucher:innen
Reaktionsspiel an einem vollen Stand kurze Runden brauchst Buzzer, Touchscreen oder Smartphone, dazu ein Screen für die Highscores
Digitales Glücksrad Give-aways oder Sofortgewinne verteilen willst Ein Touchscreen genügt
Memory Produkte, Motive oder Themen deiner Marke zeigen willst Screen, auf dem die Motive gut zu erkennen sind
Geschicklichkeitsspiel dein Produkt oder deine Branche spielbar machen willst Größerer Screen, den auch Vorbeilaufende sehen; Joystick oder Smartphone
Multiplayer-Challenge mehr Leben am Stand und Zuschauer:innen willst Platz für Zuschauer:innen; eigene Smartphones oder ein Eingabegerät je Person
Interaktiver Produkt-Check ein Produkt hast, das du erklären musst Wie beim Quiz: Fragen auf dem Tablet oder dem Smartphone
Smartphone-Game auf großem Screen auch Menschen erreichen willst, die nur zuschauen LED-Wand oder großer Screen; gespielt wird mit dem eigenen Smartphone

 

Wird mit Smartphone, Buzzer oder Joystick gespielt, unterscheiden wir drei Spielarten. Bei der Handy-Steuerung scannen Besucher:innen einen QR-Code, und ihr Smartphone wird zum Controller für ein Spiel auf einem großen Screen oder einer LED-Wand. Bei der Mobile Experience läuft das Spiel direkt auf dem Smartphone, einen großen Screen brauchst du dafür nicht. Bei „Analog trifft Digital“ steuern Buzzer oder Joysticks das Spiel auf dem Screen. Wie die drei Spielarten ablaufen, zeigt unsere Seite zur Funktionsweise.

Welches Spiel passt an einen kleinen Messestand?

An einem kleinen Stand reicht ein Spiel auf dem Touchscreen oder direkt auf dem Smartphone der Besucher:innen.

Hast du Platz für einen eigenen Screen, kommt auch ein Buzzer infrage. Zwischen Buzzer und Smartphone entscheidet dann vor allem, ob die Leute vorbeilaufen oder stehen bleiben. Laufen sie eher vorbei, ist ein Buzzer im Vorteil, weil niemand erst das Smartphone herausholen und einen Code scannen muss. Bleiben Besucher:innen ohnehin länger stehen, funktioniert das Smartphone besser. Die ganze Abwägung steht in unserem Beitrag Buzzer oder Smartphone am Messestand.

Manchmal darf es noch einfacher sein. Hast du einen kleinen Stand mit wenig Laufkundschaft oder stellst du ein einziges Mal aus, kann aus unserer Sicht ein einfaches analoges Spiel reichen, etwa ein Glücksrad zum Anfassen.

So setzt du ein Quiz am Messestand ein

Ein Quiz am Messestand läuft in drei Schritten: wenige Fragen zu deinem Produkt, ein Ergebnis und danach das Gespräch mit dem Standteam.

Angenommen, ein Hersteller von Wärmepumpen stellt auf einer Fachmesse aus und möchte mit Handwerksbetrieben ins Gespräch kommen. Am Stand steht ein Tablet mit fünf Fragen rund um den Einbau. Wer fertig ist, sieht sein Ergebnis, und da hakt das Standteam ein: Welche Frage war knifflig? Erst danach bietet das Quiz an, Kontaktdaten für ein Angebot zu hinterlassen. Am Abend schaut das Team in die Auswertung: wie viele Runden gestartet und beendet wurden und welche Frage am häufigsten falsch beantwortet wurde. Die Antworten geben Hinweise darauf, was die Besucher:innen beschäftigt. Damit hat das Team Stoff für die Nachbereitung.

Ob zu deinem Ziel eher ein Quiz, ein Gewinnspiel oder ein Marketing Game passt, klärt unser Beitrag zum richtigen Format für deinen Messestand. Ein Marketing Game ist ein Spiel, das eigens für eine Marke entwickelt wird.

Das Spiel sollte zum Gespräch führen

Ein Messestand-Spiel ist am stärksten, wenn es nicht isoliert neben deinem eigentlichen Messeauftritt steht. Gestaltung, Inhalte und Spielprinzip sollten zu deiner Marke passen und einen Übergang zu deinem Team ermöglichen.

Das kann sehr einfach sein. Nach einem Quiz erscheint ein Ergebnis, das du im Gespräch aufgreifen kannst. Nach einer Challenge können Besucher:innen einen Gewinn am Counter abholen. Ein Produkt-Check kann zu einer konkreten Empfehlung führen.

Auch Leads kannst du einbinden. Müssen Besucher:innen aber erst mehrere Formularfelder ausfüllen, bevor sie spielen können, erhöhst du die Einstiegshürde. Häufig ist es sinnvoller, die Kontaktmöglichkeit nach dem Spiel anzubieten und klar zu erklären, wofür du die Daten verwendest.

Mehr zur Verbindung aus Gamification und Marketingziel findest du in unserem Artikel Gamification Marketing.

Was lässt sich messen?

Digitale Messestand-Spiele machen die Nutzung konkret sichtbar. Je nach Format kannst du Spielstarts, beendete Runden, Highscores, Antworten oder wiederholte Teilnahmen erfassen.

Zusätzlich kannst du messen, wie häufig Besucher:innen nach dem Spiel deiner Aufforderung zum nächsten Schritt folgen oder wie viele freiwillige Kontakte aus dem Spiel entstehen. Damit kannst du besser beurteilen, ob das Spiel nur Aufmerksamkeit erzeugt oder tatsächlich zu weiteren Handlungen führt.

Für die Bewertung zählt deshalb mehr als die Zahl der Menschen, die an deinem Stand vorbeigelaufen sind. Interessanter ist, wie viele tatsächlich gespielt, interagiert und anschließend den nächsten Schritt gemacht haben.

Messestand Spiele mit Screenable

Bei Screenable entwickeln wir individuelle Marketing Games und interaktive Erlebnisse für Messestände. Gemeinsam mit dir schauen wir auf dein Messeziel, deine Standfläche, deine Zielgruppe und darauf, wie deine Besucher:innen mitmachen sollen.

Daraus entsteht das passende Format, vom einfachen Quiz oder Glücksrad bis zum individuellen Game mit Touchscreen, Smartphone oder Buzzer. Gestaltung und Inhalte stimmen wir auf deine Marke ab. Dein Spiel kannst du mit Leads, Gutscheinen, Informationen oder weiteren Aufforderungen zum nächsten Schritt verbinden.

Häufig gestellte Fragen

Messespiele sind Spiele, die Aussteller an ihrem Stand anbieten, damit Besucher:innen mitmachen und leichter mit dem Standteam ins Gespräch kommen. Das reicht vom Glücksrad zum Anfassen bis zum digitalen Spiel auf dem Screen.

Interaktive Messespiele sind zum Beispiel Quiz, Reaktionsspiel, digitales Glücksrad, Memory und Multiplayer-Challenge. Gemeinsam ist ihnen, dass Besucher:innen selbst spielen: über einen Touchscreen, einen Buzzer oder das eigene Smartphone.

Für Kund:innen an deinem Stand eignen sich Spiele mit einem Ergebnis, über das du mit ihnen reden kannst, etwa ein Quiz oder ein Produkt-Check. So kommt das Gespräch auf ihren Bedarf.

Ja, auch auf Jobmessen kann ein Spiel den Einstieg ins Gespräch erleichtern. Saskia Ebert aus dem Personal Recruiting der Stadtwerke Kiel AG sagt auf unserer Seite zum Messestand: „Unser Spiel ist auf Jobmessen ein toller Aktionspunkt für den einfachen Gesprächseinstieg!“

Ja, fertige Messespiele kannst du bei Verleihern mieten, zum Beispiel ein Glücksrad zum Anfassen oder einen Greifautomaten. Manche davon lassen sich mit deinem Logo versehen. Ein Marketing Game ist etwas anderes: Wir entwickeln es individuell, mit den Inhalten und im Design deiner Marke.

Fazit

Das beste Messestand-Spiel ist nicht das technisch aufwendigste. Es ist das Format, das deine Besucher:innen schnell verstehen, das zu deinem Stand passt und einen guten Grund liefert, ins Gespräch zu kommen.

Quiz, Glücksrad, Reaktionsspiel oder individuelles Game erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Legst du zuerst dein Messeziel fest und wählst danach das Spielprinzip aus, bekommst du aus dem Spiel mehr als einen kurzfristigen Blickfang.

Dein Messeziel steht, aber das Spiel dazu fehlt noch? Dann schreib uns. Im kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten schauen wir gemeinsam, welches Format zu deinem Stand passt.

Sources