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EDEKA x HSV: Digitales Glücksrad auf dem Volksparkfestival

Wie ein digitales Glücksrad einen ganzen Festivaltag lang für eine Schlange gesorgt hat

462 Personen, 532 Drehungen, keine einzige Niete. Am 1. August 2026 war EDEKA als neuer Ernährungspartner des HSV auf dem Volksparkfestival präsent, mit einem digitalen Glücksrad auf einem LED-Trailer. Besucher:innen scannten einen QR-Code, drehten auf dem eigenen Handy und gewannen sofort. Die Schlange riss den ganzen Tag nicht ab.

TL;DR

  • Am 1. August 2026 war EDEKA als offizieller Ernährungspartner mit einem digitalen Glücksrad auf dem Volksparkfestival des HSV präsent.
  • 462 Personen drehten insgesamt 532 Mal, jede Drehung endete mit einem Gewinn, keine einzige Niete.
  • Sofortgewinne wie frisches Obst und EDEKA Socken wurden direkt vor Ort ausgegeben, 427 Gewinne landeten als Aktionscode auf dem Handy und ließen sich später in der EDEKA App einlösen.
  • Das Spiel lief ohne App, ohne Download und ohne Anmeldung direkt im Browser, gesteuert per QR-Code.
  • Die Aktivierung zeigt, wie eine Sponsoring-Partnerschaft über den Moment hinaus wirkt, wenn der Gewinn mit nach Hause geht.

Was war das Volksparkfestival 2026?

Ein kompletter HSV-Tag im Volkspark Hamburg. Am Sonnabend, den 1. August 2026, öffnete das Festivalgelände um 9 Uhr und blieb bis 14:30 Uhr geöffnet. Sportlich lief der Tag parallel weiter: Die Frauen spielten um 13:30 Uhr gegen Everton, die Männer um 17 Uhr.

Auf dem Gelände standen eine Partner-Area mit Torwand und Hüpfburg, ein Soccer-Court, Stände der HSV-Abteilungen Eishockey, Darts und Golf, eine Fan-Area, ein Graffiti-Bereich, der Arena-Store und das HSV-Museum. Dazu ein Bühnenprogramm über mehrere Stunden.

Für eine Marke ist so ein Tag Chance und Risiko zugleich. Die Menschen sind da, sie haben Zeit und gute Laune. Aber sie sind auch umgeben von zwei Dutzend anderen Dingen, die um ihre Aufmerksamkeit werben.

Warum passt ein Glücksrad zu einer Ernährungspartnerschaft?

Weil es die Partnerschaft in eine Handlung übersetzt, statt sie zu behaupten.

EDEKA und der HSV hatten ihre Zusammenarbeit gut sechs Wochen vorher öffentlich gemacht. Am 22. Juni 2026 gaben beide Seiten bekannt, dass EDEKA offizieller Ernährungspartner des HSV wird, ab der Saison 2026/2027 und langfristig angelegt. Die Partnerschaft umfasst die Bundesliga-Mannschaften der Männer und Frauen sowie die HSV-Fußballschule.

„Wir sind stolz, mit dem HSV ab sofort einen starken Partner mit nationaler Strahlkraft an unserer Seite zu haben“, sagte Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG, bei der Bekanntgabe.

Eine Ernährungspartnerschaft, die nur auf einer Bande steht, bleibt eine Behauptung. Eine, bei der Menschen ein Stück frisches Obst in die Hand bekommen, weil sie gerade selbst am Rad gedreht haben, ist eine kleine Erfahrung. Der Unterschied klingt nach Detail. Er entscheidet aber darüber, ob am Abend noch jemand weiß, wer da eigentlich Partner war.

Ein digitales Glücksrad übersetzt eine Sponsoring-Partnerschaft in eine direkte Erfahrung. Das ist der Unterschied zwischen einer Marke, die behauptet, relevant zu sein, und einer, die es kurz beweist.

Was haben die Zahlen gezeigt?

532 Drehungen von 462 Personen an einem einzigen Tag. Nieten gab es keine.

Zwei Dinge fallen an dieser Tabelle auf.

Erstens: Jede Drehung endete mit einem Gewinn. Das ist eine bewusste Entscheidung im Spielaufbau, kein Zufall. Ein Glücksrad, bei dem die Mehrheit leer ausgeht, erzeugt beim zweiten Menschen in der Schlange bereits Zurückhaltung.

Zweitens: 427 der 532 Gewinne waren Aktionscodes für die EDEKA App, nur 105 wurden direkt vor Ort überreicht. Das ist der eigentlich interessante Teil.

Kennzahl Ergebnis
Drehungen insgesamt 532
Teilnehmende Personen 462
Drehungen pro Person 1,15
Eis (Crunchy Joghurt Raspberry) 152
Reiswaffeln 143
Gitterchips 132
Obst 60
EDEKA Socken 45

Warum landet der Gewinn im Handy statt in der Hand?

Weil eine Aktivierung, die am Ausgang des Festivalgeländes endet, nur die Hälfte ihrer Wirkung nutzt.

Ein Paar Socken ist ein schöner Moment, und danach vorbei. Ein Aktionscode wandert mit nach Hause. Er wird eingelöst, wenn die Person das nächste Mal ohnehin einkauft. Damit verlängert sich eine Begegnung von fünfzehn Sekunden auf dem Festivalgelände in einen konkreten Einkauf, der Tage später stattfindet.

Für die Partnerschaft zwischen EDEKA und dem HSV ist das die passende Mechanik. Beide Seiten haben in der Pressemeldung Bewegung, Gesundheit und ausgewogene Ernährung als gemeinsames Ziel benannt. Ein Code, der zu Reiswaffeln oder Obst führt, arbeitet auf dieses Ziel ein. Ein Werbebanner tut das nicht.

Wer den gleichen Gedanken für den stationären Handel weiterdenken möchte, findet ihn im Artikel zum Einkaufserlebnis mit Gamification ausführlicher.

Was können Sponsoren aus diesem Tag mitnehmen?

Drei Dinge, die sich auf fast jede Sponsoring-Aktivierung übertragen lassen.

Der Ort entscheidet über die Teilnahme. Das Glücksrad stand nicht am Eingang, wo alle in Bewegung sind, und nicht am Ausgang, wo alle schon weiterwollen. Es stand dort, wo Menschen sich ohnehin aufhielten. Wartezeit ist der beste Rohstoff für eine Aktivierung, weil sie nichts kostet.

Die Hürde entscheidet über die Menge. Jeder zusätzliche Schritt zwischen Neugier und Mitmachen halbiert die Teilnahme. Ein QR-Code, der direkt im Browser öffnet, nutzt genau das Zeitfenster, das eine Person bereit ist zu geben. Warum das gegenüber einer eigenen App fast immer die bessere Wahl ist, steht im Artikel zur Event-Aktivierung ohne App.

Der Gewinn entscheidet über die Wirkung danach. Ein Sofortgewinn erzeugt den Moment. Ein digitaler Code erzeugt den zweiten Kontakt. Am besten funktioniert die Mischung, weil sie beides bedient.

Und ein vierter Punkt, der oft untergeht: Am Ende eines solchen Tages liegen Zahlen vor. 532 Drehungen, 462 Personen, die Verteilung der Gewinne. Das ist mehr, als die meisten Sponsoring-Aktivierungen über sich selbst sagen können. Wie man diese Art von Kennzahlen richtig liest, behandelt der Artikel zu Event Gamification.

Wer hat die Aktion umgesetzt?

Konzept, Gestaltung und technische Umsetzung des digitalen Glücksrads kamen von Screenable. Der LED-Trailer, das Spiel im EDEKA-Design, die Gewinnlogik mit Sofortgewinnen und App-Codes sowie die Auswertung am Ende des Tages gehörten zum Umfang.

Wer eine ähnliche Aktivierung für Event oder Sponsoring plant: Der übliche Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Aktion dauert bei Screenable zwei Wochen.

Frequently Asked Questions

Ein digitales Glücksrad läuft nicht als physisches Rad, sondern auf einem Screen oder einer LED-Fläche. Gesteuert wird es über das eigene Smartphone nach dem Scan eines QR-Codes, ohne Download und ohne Anmeldung. Der Gewinn erscheint direkt im Anschluss auf dem Handy.

Nein. Das Spiel läuft im Browser des Smartphones. Es gibt keinen Download, keine Registrierung und kein Nutzerkonto. Bei der Aktion auf dem Volksparkfestival war die EDEKA App nur zum Einlösen bestimmter Gewinne nötig, nicht zum Mitspielen selbst.

462 Personen haben insgesamt 532 Mal gedreht. Ausgegeben wurden 152 Eis, 143 Reiswaffeln, 132 Gitterchips, 60 Portionen Obst und 45 Paar Socken. Jede einzelne Drehung endete mit einem Gewinn.

EDEKA ist seit der Saison 2026/2027 offizieller Ernährungspartner des HSV. Die Partnerschaft wurde am 22. Juni 2026 bekannt gegeben, ist langfristig angelegt und umfasst die Bundesliga-Mannschaften der Männer und Frauen sowie die HSV-Fußballschule.

Ja. Der LED-Trailer ist die größte verfügbare Variante. Dasselbe Spiel läuft auch auf einem einzelnen Screen, einem Tablet oder rein auf dem Smartphone der Teilnehmenden. Das Format richtet sich nach der Fläche und dem Publikum, nicht umgekehrt.

Quellen

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