Der Weg von Screenable

Vom Studium an der Fachhochschule Kiel über die Gründung bis zu ersten Kunden
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Unsere Gründerstory: So ist Screenable entstanden

2017-2019
Startpunkt Studium:

Woran denkst du bei dem Wort “Außenwerbung”? Großflächige Plakate am Straßenrand, Bildschirme in der Fußgängerzone oder an der Bushaltestelle? Außenwerbung ist fast überall, meist überdimensional groß und nicht selten schrill. Zugleich ist sie oft ziemlich langweilig, nicht wirklich kreativ – und vor allem nicht interaktiv. 

Das dachten sich unsere Gründer Philipp und Jens, als sie sich im Master Medienkonzeption an der Fachhochschule Kiel die Frage stellten:

“Kann Außenwerbung ein Erlebnis sein?”

Es entstand die Idee zu Screenable – ein Angebot für Werbetreibende, die sich mehr wünschen als langweilige Plakate oder schrille Inhalte. Außenwerbung zu einem interaktiven und positiven Erlebnis zu machen – das ist unser Leitbild bei Screenable.

Die beiden Studenten entwickelten einen ersten Prototyp, mit dem ihre Kommiliton:innen per Handysteuerung zusammen einen Ball auf einer Beamerleinwand kontrollieren konnten. Die Teilnehmer:innen waren begeistert und Screenable geboren.

It’s a match! Jens und Philipp an der Fachhochschule Kiel
It’s a match! Jens und Philipp an der Fachhochschule Kiel
Das obligatorische “StartUp-Foto”
Das obligatorische “StartUp-Foto”

2020
Förderung und Fortschritte:

Den Schritt vom Uni-Projekt zur Unternehmensgründung ermöglichte das Prototyping-Kit vom Fleet7. In dem Kieler Coworking-Space haben sich unsere Gründer erste Gedanken zum Geschäftsmodell gemacht und  sich mit dem Markt und möglichen Kund:innen beschäftigt. 

Die beiden bewarben sich nun beim Gründungsstipendium Schleswig-Holstein – mit Erfolg. Der Lebensunterhalt für 12 Monate war gesichert und Philipp und Jens konnten sich voll auf die Entwicklung ihrer Idee konzentrieren – ein großer Schritt für Screenable.

Das Jahr 2020 war ab jetzt geprägt von Konzipieren, Programmieren und Ausprobieren. Die beiden Gründer lernten, sich im Team zu organisieren und um zahlreiche Aufgaben gleichzeitig zu kümmern. 

Das obligatorische “StartUp-Foto”
Das obligatorische “StartUp-Foto”

2021
Herausforderungen:

Interaktive Außenwerbung mit Handysteuerung ist ein neues Konzept. Potenzielle Kunden haben also keine Erfahrungen damit, wie sie diese Form von Marketing wirkungsvoll für sich einsetzen können. Zugleich brauchen Nutzer:innen manchmal eine Erklärung.

2021 war auch für Screenable geprägt von der Corona-Krise. Das bedeutete: Ausfall zahlreicher Veranstaltungen, die Philipp und Jens gerne zum Netzwerken sowie zur Überzeugung von Kunden genutzt hätten. Zudem waren Werbetreibende während der Pandemie zögerlich mit Budgets für neue Marketingkonzepte.

Screenable hatte zwar bereits erste technische Prototypen fertiggestellt und kleinere Projekte unter anderem mit einem lokalen Supermarkt und dem Kieler Stadtmarketing durchgeführt. Die erzielten Umsätze reichten allerdings nicht aus, um Gehälter zu zahlen.

Es entstand der Entschluss, sich als Ausweg aus der Situation für den Seed- und Start-up-Fonds-Gründerkredit zu bewerben. Dieser ist als Risikokapital zwar mit hohen Zinsen verbunden, kann Screenable aber die Möglichkeit geben, das Team zu finanzieren und notwendige Investitionen in Hard- und Software durchzuführen.

Motiviert trotz Corona-Krise
Motiviert trotz Corona-Krise

2022
Finanzierung und Markteintritt:

Nach zahlreichen Gesprächen, Feedback und Anpassungen des Businessplans gelang es Philipp und Jens, das Auswahlgremium des Seed- und Start-up-Fonds zu überzeugen und den Gründerkredit zu erhalten. Außerdem wird Screenable in den Gateway49 Accelerator aufgenommen und erhält weiteres Mentoring und ein Netzwerk in Norddeutschland.

Mit diesen Erfolgen als Rückenwind folgen im Laufe des Jahres größere Aufträge, beispielsweise von der Sparkasse Kiel, Edeka Nord sowie dem internationalen Server-Betreiber OVHcloud. Screenable ist nun auf Messen, z.B. der Gamevention und der Gamescom, vertreten und kann Marketingagenturen wie Nuii Brand Communications und pilot screentime als Vermittler zu Werbetreibenden gewinnen.

Nun sind Philipp und Jens in der Lage, das Team von Screenable um drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erweitern. Im Oktober 2022 folgt ein weiterer Meilenstein für die beiden Gründer: Nach fünf Jahren gemeinsamer Arbeit an ihrer Idee und dem Unternehmen können sie sich das erste eigene Gehalt auszahlen. 

Ein abschließender Tipp der beiden: Auch kleine Erfolge muss man feiern – und das tun wir regelmäßig, zusammen mit dem ganzen Team, Musik und einer Runde Tischtennis.

Das Team von screenable
Das Team von screenable
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